Auer, Bernecker, Widnauer und Heerbrüggler Musikpiraten eroberten Elm.

Kurz nach den ersten Sonnenstrahlen, noch fast mitten in der Nacht, konnten die Anker gelichtet werden und die abenteuerliche Seefahrt beginnen. Alle kleinen und grossen Piraten machten sich mit einem Komfort Reisecar und vielen weiteren Gondeln auf den Weg nach Elm. Nach einer kurzen Meuterei konnte das Lagerhaus in Beschlag genommen werden. Die jungen Piraten nahmen danach schnell Fahrt auf. Die Instrumente wurden kräftig durchgeblasen, die Pauken und Trommeln bebten durch die Hallen, alle Mäuse flüchteten aus ihren Löchern und die Matrosen erlebten einen Sturm von Klängen. Geschickte Kameraden waren gefragt beim Pfeilschiessen, Stift-Versenken, Hürdenlauf, Kartenspiel und Strategie-Puzzeln. Der Wettkampf unter den verschiedenen Gruppen liess alle jungen Piraten zur Höchstform auflaufen. Nach einigen Sonnenuntergängen wurden auch die Finger schneller und die Töne schöner. Ebenfalls tobten sich die Schlagwerker voll aus. Die Kapitäne steuerten den Musikanten-Tross gekonnt von Backbord nach Steuerbord, immer jedoch mit voller Fahrt voraus. Wie die Tage so die Nächte. Mutig ging es auf Schatzsuche. Wilde Ungeheuer, Mumien, Vampire und Hexen mussten besiegt werde. Dank der guten Fee und natürlich wegen den vielen mutigen Piraten gelang es allen, den Kaperbrief zu erfüllen. In der Schiffskombüse hantierte eine 5-köpfige Crew, deren Kochkünste heiss geliebt wurden. Die Freude überwältigte eine junge Kadettin so sehr, dass die Nudeln im hohem Bogen durch die Lüfte flogen. Im Nu war die Piraterei vergangen und auf der Heimreise verwandelten sich die quirligen Matrosen wieder in den pfiffigen Musikanten-Nachwuchs aus Au, Berneck, Widnau und Heerbrugg. Am Abschlusskonzert im Schmidheiny-Park überzeugten sie die vielen Zuhörer mit einem sehr gelungenen Konzert. Müde und mit vielen neuen Erlebnissen, Gelerntem und süsser Beute kehrten alle in den Hafen des Elternhauses zurück. Text S.K